Rainer Bratenstein

Rainer Bratenstein und Dieter Stappert an geöffneter Fahrertür

* 19.07.1939 in Tübingen, † 26.11.2019

Studium TH Stuttgart (heute Uni Stuttgart)

Abschluss Dipl. Ing. im Jahr 1967 (Maschinenbau, Fachrichtung Kfz-Technik)

Motorsport-Aktivitäten

1960 – 1973 Straßenzuverlässigkeitssport Motorrad, Heinkel und Yamaha Straßenrennsport Motorrad, Kreidler Beifahrer Rallyesport, Volvo und BMW

Beruflicher Werdegang

1967 – 1969 Audi: Versuch Vorentwicklung Fahrwerk
1969 – 1973 Porsche: Versuch Fahrwerk; Leitung Rallye Abteilung; Entwicklung Sportversionen 911 und 914/6
1973 – 1979 BMW Motorsport GmbH München: Entwicklung, Vorbereitung und Renneinsatz Fahrzeug 2002 Rallye
1974 F2-Motor mit Drosselklappeneinspritzung, Trockensumpf, Zahnstangenlenkung, 15 Zoll Räder und Scheibenbremsanlage auch hinten
1975 3,0 CSL Betreuung und Renneinsatz bei der IMSA-Serie, USA
1976 3,0 CSL Saug- und Turbomotor bei der Marken WM
1977 320 Gr. 5 Entwicklung und Renneinsatz, Junior Team DRM mit Manfred Winkelhock, Marc Surer und Eddy Cheever
1978 320 Gr. 5 Turbo Entwicklung und Renneinsatz bei der Marken WM in Zusammenarbeit mit McLaren Engines Detroit. Beginn der Gruppe 4 Entwicklung des M1 anhand des Prototypen P4. Schwerpunkte waren Gewichtsreduzierung, Bremsanlage unter weitgehender Verwendung von Komponenten aus dem 3.0 CSL, Motor- und Getriebekühlung, Aerodynamische Anpassung auf den Rennbetrieb, Einführung des Heckflügels Testfahrten Zeltweg, Nürburgring und Paul Ricard
1979 Einsatz und Betreuung der Werksfahrzeuge für die F1 Fahrer während der Procar Serie
1980 – 1983 635 CSI Gruppe A für die Tourenwagen EM; M 635 CSI Vierventiler Straßenfahrzeugentwicklung
1984 – 2002 BBS Leiter Entwicklung; Leiter Qualitätswesen

Weitere Zeitzeugen im Portrait