Martin Braungart

Jochen Neerpasch - Martin Braungart - Herbert Staudenmaier

* 30.08.1941 in Ludwigsburg,  †  9.11.2007

Studium TH Stuttgart (heute Uni Stuttgart)

Abschluss Dipl. Ing. im Jahr 1968 (Maschinenbau, Fachrichtung Kfz-Technik)

Motorsport-Aktivitäten

Rallies und Rundstreckenrennen während des Studiums mit väterlichem PKW (NSU, DKW, Volvo, BMW) bei Verabstaltungen in Baden-Württemberg und BRD.

1963 + 1964 Mitglied des Mercedes Werks-Rallye-Teams als Copilot von Dieter Glemser Läufe zur Rallye Europameisterschaft und Gran Premio Argentina (Straßenrennen) mit Mercedes 220 SE, 300 SE und 250 SL.

Beruflicher Werdegang

1968 Mercedes: Versuchsingenieur im Fahrversuch
1968 – 1972 Ford: Technischer Leiter der Ford-Motorsport-Abteilung in Köln. Verantwortlich für die Entwicklung, die Produktion und den Einsatz der Rallye- und Rennfahrzeuge (Escort, 20M, Capri)
1972 – 1979 BMW: Technischer Leiter der BMW Motorsport GmbH.
1973 – 1976 Verantwortlich für die Entwicklung, die Produktion und den Einsatz der Rennfahrzeuge in der Tourenwagen-Europameisterschaft und den USA (IMSA-Serie 1975) Basisfahrzeug BMW 3.0 SCL mit Saug- und Turbomotor.
1977 – 1979 Als Projekt-Verantwortlicher BMW M1 zuständig für die Gesamtentwicklung des Straßenfahrzeuges, das als Basisfahrzeug für künftige Renneinsätze vorgesehen war. Koordination der Entwicklungsabteilungen der BMW Motorsport GmbH, der BMW AG (Motor+ Elektrik), Lamborghini und Ital Design. Durchführung der Erprobung (insbesondere der Fahrerprobung) bei der BMW Motorsport GmbH in Zusammenarbeit mit den Versuchsabteilungen der BMW AG, der Fa Lamborghini und diversen Zulieferern. Windkanalversuche zur aerodynamischen Optimierung sowie die Dauererprobung zum Nachweis der Zuverlässigkeit waren wesentliche Teile des Gesamtprogramms, was in der damaligen Zeit bei den Wettbewerbern durchaus keine Selbstverständlichkeit war. Vorbereitung und Koordination der Serienfertigung mit den wesentlichen Hauptlieferanten BMW AG (Motor), Ital Design (karosserie), Baur (Endmontage), sowie zahlreichen Unterlieferanten waren die Hauptaufgaben vor und zu Beginn der Serienfertigung.
1979 – 2007 BBS: Geschäfsführender Gesellschafter der GmbH&CoKG.
ab 1987 Technischer Vorstand der BBS AG.
ab 1997 Geschäftsführer der BBS Motorsport & Engineering GmbH.

Weitere Zeitzeugen im Portrait